| 1913 |
Gründung als Rucksackfabrik unter dem Namen "Liebscher & Stolle" |
| 1915 |
Bezug des Fabrikgebäudes Dresdener Straße 25 in Wilthen (bis heute Unternehmenssitz) |
| 20er u. 30er Jahre |
Trotz Inflation und Weltwirtschaftskrise dynamische Unternehmensentwicklung mit großen Erweiterungen der Betriebsgebäude (alle heute noch genutzt) |
| 1934 |
Aufnahme der Kofferproduktion, dadurch Beginn der Kunststofffertigung |
| nach 1945 |
Betrieb übersteht 2. Weltkrieg unbeschadet und verbleibt im Familienbesitz |
| 1948 |
Tod des Gründers Max Liebscher, Herbert Liebscher Nachfolger |
| 50er u. 60er Jahre |
Als privater Familienbetrieb in der DDR wirtschaftliche Benachteiligung und dadurch Stagnation der Unternehmensentwicklung |
| 1969 |
Peter Liebscher übernimmt die Unternehmensführung |
| 1972 |
Verstaatlichung zum VEB Lakowa Wilthen, Produkte sind Koffer und Sportbeutel, Peter Liebscher bleibt und wird Betriebsleiter |
| 70er u. 80er Jahre |
Lakowa produziert Koffer, Schultaschen und Sportbeutel, durch Betriebsangliederungen Aufnahme der Gürtelproduktion, Lakowa wird größter Gürtelhersteller der DDR
|
| 1988 |
Erste Fertigungsversuche im Thermoformen |
| 1990/1991 |
Einstellung der Reisekoffer- und Lederwarenproduktion, Umstrukturierung des Unternehmens zum Kunststoffverarbeiter, Aufbau eines eigenen Werkzeugbaus
|
| 1992 |
Reprivatisierung als Lakowa GmbH, alleiniger Gesellschafter wird Dr. Peter Liebscher, erste Kunden für technische Thermoformteile in der Möbelindustrie und im Maschinenbau, Fertigung von Spezialkoffern, Umsatz ca. 250.000 € mit 12 Mitarbeitern |
| bis 1997 |
Einstieg in die Fertigung von Innenbekleidungsteilen für Schienenfahrzeuge und Kranken- und Rettungswagen, zahlreiche Investitionen in moderne Thermoform-, CNC- und CAD/CAM-Technik, Umsatzsteigerung auf 1,3 Mio. mit 30 Mitarbeitern |
| 1998/1999 |
Einstellung der Kofferfertigung, bauliche Sanierung der Betriebsgebäude, erfolgreiche Zertifizierung nach DIN ISO 9001 |
| 2004 |
Lakowa wird Entwicklungspartner und Systemlieferant, Umsatzsteigerung auf 6,5 Mio. € mit 70 Mitarbeitern |
| 2005 |
Gründung der Betriebsstätte Sohland, Ralf Liebscher wird Geschäftsführer
|
| bis 2009 |
Erweiterung der Betriebsstätte Sohland durch Anmietung einer weiteren Produktions- und Lagerhallen, Ausbau des Entwicklungsbereiches, Umsatzsteigerung auf 10 Mio. € mit ca. 100 Mitarbeitern
|
| 2010 |
erfolgreiche Zertifizierung nach DIN 6701 |
| 2011/2012 |
Aufbau Betriebsstätte Wilthen, Mittelstraße für die RIM-Fertigung, umfassende Erweiterung von Management und Fachabteilungen, Erweiterung der Betriebsstätte Sohland, Umsatzsteigerung auf ca. 17 Mio. € mit 150 Mitarbeitern |